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Kennedys Hirn, wer hats gelesen?

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Alt 05.08.08, 16:54   #1
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Ich z.B. Ich fand es auf der einen Seite sehr spannend aber auch auf eine bestimmt Art absolut grauenvoll. Ich habe es bis spät in die Nacht zu Ende gelesen und war so "geschockt" ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen. Nichts für zarte Nerven!
LG Melle
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Alt 05.08.08, 17:24   #2
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sooo grausig fand ich es nicht! aber manchmal recht mühsam zu lesen. unbefriedigend für mich das irgendwie offene ende.
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Liebe Grüße

Morasoleni

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Alt 05.08.08, 18:12   #3
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Zitat:
Zitat von morasoleni Beitrag anzeigen
sooo grausig fand ich es nicht! aber manchmal recht mühsam zu lesen. unbefriedigend für mich das irgendwie offene ende.
Echt?? Siehste mal wie unterschiedlich die Geschmäcker sind. Ich fand es gar nicht mühsam. Grausam meine ich jetzt auf so eine subtile Weise.
Ja, das Ende hat er irgendwie so hin geschrieben, stimmt schon.
LG Melle
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Alt 05.08.08, 18:14   #4
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Zitat:
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Zitat:
Zitat von morasoleni Beitrag anzeigen
sooo grausig fand ich es nicht! aber manchmal recht mühsam zu lesen. unbefriedigend für mich das irgendwie offene ende.
Echt?? Siehste mal wie unterschiedlich die Geschmäcker sind. Ich fand es gar nicht mühsam. Grausam meine ich jetzt auf so eine subtile Weise.
Ja, das Ende hat er irgendwie so hin geschrieben, stimmt schon.
LG Melle
mein mann hat sich so aufgeregt: erst lieste hunderte von seiten und dann kein echtes ende....

ich fand es anfangs etwas mühsam als es viel um die gedankenwelt der mutter ging, das schleppte ein wenig.
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Morasoleni

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Alt 20.08.08, 17:12   #5
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Hallo!

Ich fand das Buch nicht fesselnd und habe mich da eher durchgekämpft, tja und dann das Ende.....

Die Wallander-Krimis finde ich von ihm ganz toll, aber z.B. "Tiefe" fand ich auch schon doof, das ich nicht weiß ob ich noch eines von ihm lesen soll.
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Wenn uns auch keine Flügel wachsen,
können wir doch einander Engel sein!
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Alt 20.08.08, 19:03   #6
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Zitat:
Zitat von PAC Beitrag anzeigen
Hallo!

Ich fand das Buch nicht fesselnd und habe mich da eher durchgekämpft, tja und dann das Ende.....

Die Wallander-Krimis finde ich von ihm ganz toll, aber z.B. "Tiefe" fand ich auch schon doof, das ich nicht weiß ob ich noch eines von ihm lesen soll.
ja, so ging es mir auch durchkämpfen und dann SO ein ende!
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Alt 20.08.08, 19:19   #7
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...fand das Buch vor allem sehr schlecht konstruiert mit vielen losen Enden, schlampig lektoriert - echt keine Empfehlung!

LG Annalisa
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Alt 23.08.08, 09:21   #8
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Zitat:
Zitat von Annalisama Beitrag anzeigen
...fand das Buch vor allem sehr schlecht konstruiert mit vielen losen Enden, schlampig lektoriert - echt keine Empfehlung!

LG Annalisa
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Alt 23.08.08, 18:27   #9
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.. mich hat das Buch genervt, ich könnte aber nicht mehr sagen warum.
Ich fands weit hergeholt das ganze und alleine dass ich mich NULL mehr an dieses Buch erinnere sagt wohl Einiges...
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Alt 24.08.08, 11:29   #10
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Zitat:
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.. mich hat das Buch genervt, ich könnte aber nicht mehr sagen warum.
Ich fands weit hergeholt das ganze und alleine dass ich mich NULL mehr an dieses Buch erinnere sagt wohl Einiges...
Ja, ja, macht mich alle fertig So
LG Melle
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Alt 24.08.08, 19:05   #11
Annalisama ist offline Annalisama
 
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...na ja, da gibt es schon Kriterien für, ob ein Buch gut oder schlecht verfasst ist, ich habe es glaube ich in meinem letzten Urlaub zu Weihnachten gelesen, es ist also schon mindestens ein 3/4 Jahr her, vielleicht auch ein ganzes Jahr. Deswegen kann ich mich jetzt nicht mehr an die ganzen Details erinnern, die mir als schlecht konstruiert aufgefallen sind, aber so aus den hintersten Teilen meines Gedächtnis: der Titel "Kennedys Hirn" weist auf eine Bedeutung hin, die überhaupt nicht im Buch erfüllt wird, diese Thematik wird nur am Rande gestreift (irgedendwelche Schriften, die ein später Ermordeter liest), dann gab es Szenen mit einer plötzlichen Lösung, die aber aus dem Nichts kommt - irgendwann trifft sich jemand am Strand mit einem wichtigen Informanten, der prompt im Nebel ermordet wird usw. - ich fand die Thematik insgesamt eine ganz krude Mischung aus Verschwörungstheorie mit seltsamer Hauptperson und daran hängenden verschwörungstypischen Handlungselementen - plötzlich verschundene Personen, die irgendwie ermordet werden und Handlungsfäden, die nicht so richtig aufgelöst werden. Ich kann hier nur eine Alternative empfehlen: alle Bücher von Arne Dahl sind hochspannend, aber da verläuft sich nichts in einem ungelösten Verschwörungssumpf, sondern es ist brilliant konstruiert. Bei diesem Mankell hatte ich das Gefühl, das wird schnell aufs Papier gekritzelt und gedruckt, bevor es überhaupt nochmal durchgegangen worden ist und es kommt dann zu solchen Hilfskniffen wie man sie von schwachen Krimis kennt: der Mörder ist auf Seite 410 plötzlich irgend eine spontan eingeführte Person, von der vorher nicht viel die Rede war - die Literaturwissenschaftler sprechen in solchen Fällen von einem "Deus ex machina" und das trifft es hier exakt, in antiken Dramen bezeichnet das eine überraschend auftretende Gottheit, die alles ins Lot bringt - ich zitiere mal die heutige Bedeutung des Begriffs:

Heute bezeichnet man mit Deus ex machina meist eine unerwartet auftretende Person oder Begebenheit, die in einer Notsituation hilft oder die Lösung bringt. In Unterhaltungsmedien sind Dei ex machina oft auch Hilfsmittel von Autoren, um die Geschichte mit einfachen, unerklärten Mitteln in die gewünschte Richtung zu bewegen, weshalb der Ausdruck meist herabwertend als Kritik an der Schreibfähigkeit der Autoren verwendet wird und als Vorwurf gilt, nicht in der Lage zu sein, eine Handlung mit kontinuierlich logischen Zusammenhängen zu schaffen. Extrema findet man vor allem in Verbindung mit Soaps, die über Jahre hinweg in konstanten zeitlichen Abständen neue Handlungsmotive und Konflikte mit entsprechenden Auflösungen benötigen und damit zwangsläufig zum Einsatz solcher Dei ex machina führen.

LG Annalisa
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Alt 25.08.08, 07:33   #12
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Zitat:
Zitat von Annalisama Beitrag anzeigen
...na ja, da gibt es schon Kriterien für, ob ein Buch gut oder schlecht verfasst ist, ich habe es glaube ich in meinem letzten Urlaub zu Weihnachten gelesen, es ist also schon mindestens ein 3/4 Jahr her, vielleicht auch ein ganzes Jahr. Deswegen kann ich mich jetzt nicht mehr an die ganzen Details erinnern, die mir als schlecht konstruiert aufgefallen sind, aber so aus den hintersten Teilen meines Gedächtnis: der Titel "Kennedys Hirn" weist auf eine Bedeutung hin, die überhaupt nicht im Buch erfüllt wird, diese Thematik wird nur am Rande gestreift (irgedendwelche Schriften, die ein später Ermordeter liest), dann gab es Szenen mit einer plötzlichen Lösung, die aber aus dem Nichts kommt - irgendwann trifft sich jemand am Strand mit einem wichtigen Informanten, der prompt im Nebel ermordet wird usw. - ich fand die Thematik insgesamt eine ganz krude Mischung aus Verschwörungstheorie mit seltsamer Hauptperson und daran hängenden verschwörungstypischen Handlungselementen - plötzlich verschundene Personen, die irgendwie ermordet werden und Handlungsfäden, die nicht so richtig aufgelöst werden. Ich kann hier nur eine Alternative empfehlen: alle Bücher von Arne Dahl sind hochspannend, aber da verläuft sich nichts in einem ungelösten Verschwörungssumpf, sondern es ist brilliant konstruiert. Bei diesem Mankell hatte ich das Gefühl, das wird schnell aufs Papier gekritzelt und gedruckt, bevor es überhaupt nochmal durchgegangen worden ist und es kommt dann zu solchen Hilfskniffen wie man sie von schwachen Krimis kennt: der Mörder ist auf Seite 410 plötzlich irgend eine spontan eingeführte Person, von der vorher nicht viel die Rede war - die Literaturwissenschaftler sprechen in solchen Fällen von einem "Deus ex machina" und das trifft es hier exakt, in antiken Dramen bezeichnet das eine überraschend auftretende Gottheit, die alles ins Lot bringt - ich zitiere mal die heutige Bedeutung des Begriffs:

Heute bezeichnet man mit Deus ex machina meist eine unerwartet auftretende Person oder Begebenheit, die in einer Notsituation hilft oder die Lösung bringt. In Unterhaltungsmedien sind Dei ex machina oft auch Hilfsmittel von Autoren, um die Geschichte mit einfachen, unerklärten Mitteln in die gewünschte Richtung zu bewegen, weshalb der Ausdruck meist herabwertend als Kritik an der Schreibfähigkeit der Autoren verwendet wird und als Vorwurf gilt, nicht in der Lage zu sein, eine Handlung mit kontinuierlich logischen Zusammenhängen zu schaffen. Extrema findet man vor allem in Verbindung mit Soaps, die über Jahre hinweg in konstanten zeitlichen Abständen neue Handlungsmotive und Konflikte mit entsprechenden Auflösungen benötigen und damit zwangsläufig zum Einsatz solcher Dei ex machina führen.

LG Annalisa
Tja, da bin ich dann wohl einfach zu oberflächlich. Wenn ich im Urlaub lese, will ich mir einfach die Zeit vertreiben. Ich fand das Buch ja auch eher schrecklich gut. Das Thema fand ich irgendwie... kann ich nicht beschreiben.
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Alt 25.08.08, 10:22   #13
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...der Titel "Kennedys Hirn" weist auf eine Bedeutung hin, die überhaupt nicht im Buch erfüllt wird

.. genau, das hat mich auch gernervt, super analyse...


Ich habe mir jetzt für den Urlaub von Dahl "Böses Blut" ausgeliehen... bin mal gespannt
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Alt 25.08.08, 18:29   #14
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Hi Gala,

viel Spass damit! Arne Dahl ist SUPER! Alle Bücher absolut empfehlenswert.

@Melle: ich fand das Buch auch schrecklich, ich weiß, was du meinst - die ganze Atmosphäre usw., aber das liegt meiner Meinung nach auch an diesen "Taschenspielertricks" des Autors, bei einem guten Thriller löst sich die Spannung auch. Wollte dir damit nicht eine vor den Latz knallen, bei mir ist bei der Beschreibung warum ich es nicht gut finde ein wenig die Gäule durchgegangen - ich habe 6 Jahre Literaturwissenschaft studiert und bei solchen Werken kommt mir einfach die Galle hoch. Es gibt von Mankell echt tolle Bücher, aber mit dem hat er meiner Meinung nach nur schnell Kasse gemacht....

LG Annalisa
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